Und dann ist da dieses Gefühl, eine emotionale Heimat zu finden. In „Häi / Nach Hause‟ erzählt Emil L’Artiste von flüchtigen Begegnungen, die Lebenswege nachhaltig verändern können. Keine kohärente Geschichte, vielmehr ein assoziativer Vibe: eine Zigarette schnorren, sich wirklich sehen, beieinander bleiben.
Zu flirrendem Marimbaphon und einem entspannten Reggae-Rhythmus singt er diesen sehnsuchtsvollen Song auf Schwitzerdütsch. „Ich habe bei den Lyrics erst viel auf Englisch herumprobiert, aber das hat nicht gepasst‟, erzählt er. In seiner Kindheitssprache wiederum hat sich der Text dann sehr selbstverständlich in ihm ausgebreitet. Ganz organisch und träumerisch klingen seine Worte. „Der Song ist eher wie ein Gebet gemeint, durch das ich nach Hause zu mir selber finde.‟